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Als die Kaffeekommune 2010 ihre Türen in der Breidenbacherstraße 9 öffnete, gab es in Mainz schlicht keinen Specialty Coffee. Keine Pour-over-Bar, keine Single Origins, kein Café, das sich ernsthaft mit Rohkaffeequalität beschäftigte. Das Team um die Kaffeekommune hat das geändert – und dabei von Anfang an klar gemacht: Geschmack kommt zuerst. Nicht als Slogan auf der Wand, sondern als tägliche Praxis, die man in jeder Tasse schmeckt.

Direktkontakte statt anonymer Handelsketten

Was die Kaffeekommune besonders macht, ist der direkte Draht zu den Farmen. Hier landet kein anonymer Rohkaffee im Röster – die Beans werden in persönlichen Handelsbeziehungen bezogen. Du merkst das in der Tasse: Die Herkunft ist nachvollziehbar, jeder Kaffee hat einen eigenen Charakter.

Im Sortiment findest du sechs Single Origins, zwei Blends und einen Decaf. Alle Kaffees sind als Omni-Roast angelegt – sie funktionieren sowohl als Espresso als auch als Filter. Falls du dich nicht entscheiden kannst: Im Café stehen täglich drei bis vier verschiedene Batch-Brews bereit. Einfach durchprobieren.

Café, Rösterei und Lernort in einem

Das Café sitzt in einem wunderschönen Gewölberaum mit Backsteinwänden mitten im Mainzer Stadtkern. Die Atmosphäre ist entspannt, das Team erklärt gerne und merkt schnell, ob du Einsteiger bist oder schon tiefer im Thema steckst. Wer mehr will als „nur" Kaffee trinken, findet regelmäßige Barista-Kurse und Cuppings im Programm.

Die Kaffeekommune war lange die einzige Anlaufstelle für guten Kaffee in Mainz. Inzwischen wächst die Szene – aber der Ausgangspunkt bleibt. Wer weitere Specialty Röstereien entdecken möchte, findet auch Maldaner Coffee Roasters in Wiesbaden und Südseite in Heidelberg in der Nähe.

Zur Rösterei

Website: kaffeekommune.de Adresse: Breidenbacherstraße 9, 55116 Mainz